Leseprobe

Material zum Buch

Kinderstimmen

Bestellen 

  

Die Hexe vom Pompermoos   

+++ Auch als E-Book +++

ISBN 978-3-8391-9210-8 - Paperback, 135 Seiten - € 9,80 (inkl. MwSt.)
Verlag: Books on Demand

"Der Bengel ist spurlos verschwunden. Mir gefällt das alles überhaupt nicht. Wie auch immer Bertram an unseren Stein gelangt ist, hoffentlich macht er jetzt keine Dummheiten!"

Ein Amethyst, der vor Hexenzauber schützen soll, ein alter Gnom und eine verfallene Hütte im Moor. Welches Geheimnis verbirgt sich hinter der Frau, vor der die Kobolde solche Angst haben? Und was hat Oma Trude damit zu tun?
Werden Felix und Sebastian die Antworten auf ihre Fragen im Pompermoos finden?


Leseprobe:

… Ohne ein Geräusch zu verursachen, hatte sich Sebastian zu Felix ans Fenster gestellt und stieß einen Schrei aus. „Das ist doch nicht möglich!“, rief er und schlug die Hände vor sein Gesicht. Ihn schien das gleiche Entsetzen gepackt zu haben wie Felix, der noch etwas sagen wollte, aber keinen Ton mehr herausbringen konnte. Der Junge war wie erstarrt. Er hatte das Gefühl, als wäre er mit dem Kopf gegen eine unsichtbare Wand gelaufen. Unfähig, einen klaren Gedanken zu fassen, starrte er aus dem Fenster und glaubte, sich in einem schlechten Traum zu befinden aus dem er nicht aufwachen konnte. Er kniff für einen Moment die Augen fest zusammen, doch als er sie wieder öffnete, hatte sich vor dem Haus nichts verändert.
Vor ihm lag ein wunderschöner Garten, wie ihn seine Eltern nicht besser hätten anlegen können. Plötzlich überschlugen sich die Ereignisse. Wie aus weiter Ferne hörte Felix ein schrilles Lachen, das ihm durch Mark und Bein ging. Sebastian brüllte: "Wir müssen hier raus!" Ohne noch länger zu zögern sprang der Junge in unbeholfenen Hopsern und so schnell es seine Rauchflossen zuließen ins Freie. Felix wollte ihm hinterher, war aber unfähig, sich zu rühren. So sehr er sich auch bemühte, seine Beine versagten ihm den Dienst. Er konnte nur noch hilflos mit ansehen, wie sein Bruder Beine schwingend durch den Garten hüpfte, sich an dem intakten Gartentürchen zu schaffen machte und im Schilf verschwand.
Auch Balduin und Benedikt mussten die Veränderung vor dem Haus bemerkt haben.
Felix hörte das Geräusch trampelnder Füße und zwei Türen schlagen. Die laut rufenden Stimmen der beiden Kobolde und ein durch die Luft schwebender Rucksack entfernten sich, bis er nicht mehr zu sehen war. Dann war alles still. Felix war alleine.
Wie angewurzelt stand er am Fenster, unfähig zu reagieren. Sein Herz klopfte ihm jetzt bis zum Hals. Er schaffte es gerade noch, seine Hand langsam nach unten und zu dem Amethysten zu führen, als ihn die Erkenntnis wie ein Hammerschlag traf. Er war nackt! Der Stein seiner Großmutter befand sich in seiner Hose und seine Hose knautschte in dem Rucksack, der gerade wieder im Schilf verschwunden war!
"Ich kann nicht gesehen werden, ich kann nicht gesehen werden!", schoss es ihm durch den Kopf. Aber der Gedanke beruhigte ihn wenig. Das Tier hatte ihn ja auch bemerkt! Der Junge sah an sich herunter. Die Katze war verschwunden. Dafür hörte er hinter sich ein Geräusch. Er riss die Augen auf und drehte sich ganz langsam um. Für einen Moment hörte sein Herz auf, zu schlagen.
Er war nicht mehr allein! Plötzlich stand wie aus dem Nichts neben dem alten Küchenschrank eine Frau, leicht nach vorne gebeugt, und durchbohrte ihn mit stechendem Blick. Ihr Gesicht war von tiefen Runzeln und Falten zerfurcht und ließ auf ein hohes Alter schließen. Das schlohweiße glatte Haar hing offen bis zu den Schultern herab. Ein langes helles Gewand umspielte ihre Knöchel. Felix konnte den Blick nicht abwenden und hob behutsam eine Hand. Aus der Tatsache, dass er sich selbst nicht sehen konnte, betete er, dass er immer noch unsichtbar sein musste. Aber die Frau vor ihm beobachtete ihn! Das spürte er ganz deutlich. Für einen Moment sah es sogar so aus, als würde sie ihn spöttisch von oben bis unten mustern.
"Was habt ihr hier zu suchen?", fragte sie. Jedes ihrer leise gezischten Worte war wie ein geschleuderter Pfeil, der sich in Felix’ Brust bohrte. "Reicht es euch nicht, dass ihr mich vertrieben habt?" Sie machte einen Schritt auf ihn zu. Ihre nackten Füße verursachten beim Gehen kein einziges Geräusch. Endlich kam wieder Leben in Felix’ Beine. Er stieß einen durchdringenden Schrei aus, rannte an dem Tisch vorbei zur Tür und wollte nur noch hinaus. Doch bevor er wusste, wie ihm geschah, strauchelte er und verlor das Gleichgewicht. Er schlug mit dem Kopf auf etwas Hartem auf. Felix wurde schwarz vor Augen und verlor das Bewusstsein. …
 

nach oben


Material zum Buch

Wollt ihr euer Leseverständnis testen?

Übungsmaterial zum Buch
         -> für 3. Klasse
         -> für 4. Klasse

Das gesamte Übungsmaterial für eine Klasse ist als PDF-Datei zu einem Unkostenbeitrag von 5 € erhältlich.
Habt Ihr Interesse am gesamten Material, schreibt mir einfach eine
->Mail.
 

nach oben


Leserstimmen

"Ich habe das neue Buch in 2 Tagen gelesen. Es war so schön spannend."
Valesca, 10 Jahre
----------------------------------------

"Ich habe schon die ersten beiden Kapitel gelesen. Die sind richtig lustig und toll!"
Lisanne, 10 Jahre
----------------------------------------

"Ja, Ja! Eigentlich bin ich schon viel zu alt für Kinderbücher, ich weiß!
Und trotzdem habe ich die Miesegrimmbücher von Martina Türschmann verschlungen.
Jetzt bin ich gespannt auf die Hexe vom Pompermoos..."
Katharina, 50 Jahre
----------------------------------------

"Ich habe die ersten beiden Bücher gelesen und fand schon diese sehr gut. Auch das dritte Buch "Die Hexe vom Pompermoos" ist wieder super gelungen. Ich kann mir die Personen und die Umgebung genau vorstellen, so dass den Kindern das Lesen bestimmt Spaß macht. Die Spannung wird bis zum Schluss aufrecht erhalten. Besonders den Schluss find ich wirklich super! Ein ganz tolles Buch, das ich wirklich weiterempfehlen kann."
von Babsi am 06.10.2009
 

nach oben


Sie können dieses Buch überall im Buchhandel bestellen
oder online bei:

 

nach oben